Deutsches Aortenzentrum Stuttgart
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lokale Einblutungen (penetrierendes Aortenulcus, PAU)

Das penetrierende Aortenulkus (PAU) ist eine seltene, aber potenziell gefährliche Erkrankung der Aorta. Dabei dringt eine durch Arteriosklerose verursachte Einblutung der Gefäßinnenwand durch die innere Schicht der Aorta in die tieferen Wandschichten ein. Dadurch kann es zu einer lokalen Schwächung der Gefäßwand kommen.

Ein penetrierendes Aortenulkus tritt meist bei älteren Menschen mit ausgeprägter Gefäßverkalkung auf und betrifft häufig die absteigende Brustaorta. Typische Symptome können plötzlich auftretende Brust- oder Rückenschmerzen sein, ähnlich wie bei einer Aortendissektion. In manchen Fällen wird die Erkrankung jedoch zufällig bei einer Bildgebung entdeckt.

Zur Diagnose werden vor allem CT-Angiographie, MRT oder Ultraschall eingesetzt. Die Behandlung hängt vom Schweregrad ab und reicht von engmaschiger Kontrolle und medikamentöser Blutdrucksenkung bis hin zu einem endovaskulären Stent-Eingriff, wenn Komplikationen drohen.