Deutsches Aortenzentrum Stuttgart
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Deutsches Aortenzentrum Stuttgart

Das Deutsche Aortenzentrum im Klinikum Stuttgart bietet höchste Expertise bei allen Erkrankungen der Aorta. Wir sind mit bis zu 200 operativen Eingriffen an der Aorta pro Jahr das mit Abstand größte Aorten- und Gefäßzentrum in der Region Stuttgart und führen als Ausdruck der hohen Behandlungsqualität als eine der wenigen Kliniken in Deutschland das RAL Gütezeichen.

Aufgrund des breiten Spektrums von Aortenerkrankungen sollten Patienten immer interdisziplinär behandelt werden. Hierfür ist ein Team verschiedener Spezialisten bestehend aus Gefäß- und Herzchirurgie, Kardiologie und Radiologie notwendig.

Im Aortenzentrum des Klinikums Stuttgart sind diese Fachdisziplinen unter einem Dach gebündelt und arbeiten von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge eng vernetzt zusammen.

Patienten erhalten im Aortenzentrum des Klinikums Stuttgart immer eine für die individuelle Konstellation maßgeschneiderte Therapie, von der medikamentösen Behandlung über minimalinvasive (endovaskuläre) Eingriffe bis zu konservativ chirurgischen Operationen reicht das Behandlungsspektrum. Das Team des Deutschen Aortenzentrums im Klinikum Stuttgart verfügt über langjährige Erfahrung auch bei komplexen Aortenerkrankungen der unterschiedlichen Körperregionen – beginnend an der Aortenklappe bis in die Beckengefäße. Wir behandeln Erweiterungen der Hauptschlagader (Aortenaneurysmen), Engstellen (Stenosen), Aortendissektionen (Einrisse der Wand der Aorta), Verletzungen der Aorta im Rahmen von Traumata (z.B. Verkehrsunfälle) sowie lokale Einblutungen in die Wand der Hauptschlagader (penetrierendes Aortenulcus, PAU).

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Häufige Fragen

Für Erkrankungen der Aorta (z. B. Erweiterung, Riss oder Entzündung der Hauptschlagader) sind mehrere Fachrichtungen zuständig. Welche genau beteiligt sind, hängt von der Art der Erkrankung und der notwendigen Behandlung ab.

  • Gefäßchirurg → Hauptspezialist für viele Aortenerkrankungen
  • Herzchirurg → bei Erkrankungen der Aorta nahe am Herzen
  • Kardiologe → Diagnostik, Verlauf, medikamentöse Therapie

Die Diagnose einer Aortenerkrankung erfolgt meist in mehreren Schritten: zuerst durch Anamnese und körperliche Untersuchung, danach durch bildgebende Verfahren. Entscheidend sind Methoden, mit denen die Aorta direkt sichtbar gemacht werden kann.

Die häufigsten Ursachen für Aortenerkrankungen sind

  • Gefäßverkalkung
  • Bluthochdruck
  • genetische Bindegewebserkrankungen
  • Entzündungen der Gefäße
  • angeborene Fehlbildungen
  • schwere Verletzungen

Ob eine Aortenerkrankung sofort behandelt werden muss, hängt stark von der Art und dem Schweregrad der Erkrankung ab. Manche Situationen sind akute Notfälle, andere werden zunächst nur regelmäßig kontrolliert.

Ob eine Operation an der Aorta notwendig ist, hängt vor allem von Größe, Wachstum, Symptomen und Art der Erkrankung ab. Wir wägen dabei immer ab, ob das Risiko eines Risses höher ist als das Operationsrisiko.

Ein zentraler Bestandteil der Nachsorge ist die regelmäßige Bildgebung. Mittels Ultraschall, CT-Angiographie oder MRT wird überprüft, ob die Gefäßprothese gut funktioniert, keine neuen Erweiterungen auftreten und der Blutfluss normal bleibt. In der Regel finden Kontrollen 3–6 Monate nach der Operation statt, danach meist jährlich oder nach ärztlicher Empfehlung.

Eine gesunde Lebensweise, Blutdruckkontrolle, Bewegung ohne extreme Belastung, Rauchstopp, ausgewogene Ernährung und regelmäßige ärztliche Kontrolle sind die wichtigsten Maßnahmen, um das Fortschreiten einer Aortenerkrankung zu verlangsamen.