Klinikum der Zukunft: das neue Katharinenhospital

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Erstklassiges Personal, neue Räume und modernste Technik


Das Katharinenhospital des Klinikums Stuttgart wird für 750 Millionen Euro neu gebaut. Es handelt sich damit um das größte Bauprojekt der Stadt Stuttgart. Das Klinikum Stuttgart als größtes Krankenhaus in Baden-Württemberg zählt schon heute zu den besten und leistungsstärksten Krankenhäusern in Deutschland. 50 Kliniken und Institute ermöglichen eine hohe Spezialisierung und ein großes Leistungsspektrum in nahezu allen medizinischen Fachdisziplinen. Jährlich versorgen 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 90.000 Patienten stationär und etwa 600.000 Patienten ambulant.

Beim Neubau des Klinikums wird die zukünftige Entwicklung der Gesundheitsversorgung schon mitgedacht und beispielsweise die Grundlage für digitale Versorgungskonzepte gelegt. Ein großes Ziel ist, die Vernetzung zwischen den einzelnen Disziplinen weiter voran zu treiben. „Wir als Maximalversorger sind prädestiniert für die Behandlung hochkomplexer Krankheitsbilder. Wir schaffen mit dem Neubau die Voraussetzung, dass die Disziplinen räumlich eng beieinander sind und die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter verstärkt wird“, ist der Medizinische Vorstand des Klinikums Stuttgart, Professor Dr. Jan Steffen Jürgensen, überzeugt.

Eine große Herausforderung für die Projektleiterin Daniela Feindor: „Nur wenn wir schon in der Planungsphase einen engen Austausch zwischen Bauplanung und den zukünftigen Nutzern pflegen, können wir diese Erwartungen erfüllen.“ Feindor und die Projektleiter der einzelnen Bauabschnitte treffen sich deshalb regelmäßig mit den zukünftigen Nutzern.
Nicht nur Patienten und Mitarbeiter werden von dem Neubau profitieren. Durch eine neu entstehende Grünfuge strömt frische Luft vom Kriegsberg zukünftig leichter in die Stadt und wird das Stadtklima verbessern. 

 

Neubau statt Sanierung

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat bereits 2012 den Weg geebnet für die richtungsweisenden Baumaßnahmen und Sanierungen am Standort Mitte des Klinikums Stuttgart: Zu diesen gehört der 2017 begonnene Neubau des Hauses F, bei dem bereits am 04. Juni 2018 Richtfest gefeiert wurde.

Im März 2018 beschloss der Gemeinderat, die Pläne für die umfassende bauliche Neugestaltung des Klinikums Stuttgart noch einmal zu erweitern. Statt, wie bisher geplant, den Hochhausriegel des Katharinenhospitals zu erhalten und grundlegend zu sanieren, werden nun auch die Häuser A und B in mehreren Schritten zurückgebaut und komplett neu errichtet. „Die Sanierung der 60 Jahre alten Bettenhäuser wäre teuer, riskant, vergleichsweise langwierig und im Ergebnis in allen Grundrissen weder zeitgemäß noch funktional“, fasst der Medizinische Vorstand des Klinikums Stuttgart, Professor Dr. Jan Steffen Jürgensen, die Gründe für die veränderte Bauplanung zusammen.


Der Neubau der Häuser A, B und E mit direkter Anbindung an Haus F mitten im Gelände des Katharinenhospitals bei laufendem Klinikbetrieb ist eine große Herausforderung. Deshalb sind mehrere Abschnitte geplant. Zunächst werden nach Fertigstellung der Häuser G und F die Häuser A und AB zurückgebaut und dann neben dem bisherigen Haus B neu errichtet.

Im nächsten Bauabschnitt wird der verbleibende Teil des Hochhausriegels Haus B sowie der sogenannte Katharinenhof (Haus E) rückgebaut und durch Neubauten ersetzt. Der neben Haus F entstehende Zwillingsbau Haus E, bildet gemeinsam mit Haus F das zukünftige Gesicht des Katharinenhospitals.

Kosten und Finanzierung

Baustelle Haus F im Mai 2019

Insgesamt wird der Neubau des Katharinenhospitals ca. 750 Millionen Euro kosten. Klinikum und Stadt Stuttgart werden in erheblichem Umfang vom Sozialministerium Baden –Württemberg unterstützt. Nach Vorgesprächen im Sozialministerium ist zu erwarten, dass das Land knapp 400 Millionen Euro an Fördermitteln beisteuert. Allein für Haus F sind bereits 78 Millionen Euro zugesagt. Knapp 70 Millionen Euro hat das Klinikum unter anderem aus Grundstückserlösen für das Bürgerhospital und das Olgahospital erzielt. So bleiben gut 280 Millionen, die vom Klinikum und der Stadt aufgebracht werden müssen.

Ansprechpartner

Presse
Stefan Möbius
Pressesprecher
Telefon: 0711 278-32146
E-Mail: s.moebius@klinikum-stuttgart.de