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Das neue Haus G

An der Kriegsbergstraße/Ecke Hegelplatz entstand seit 2021 der Neubau von Haus G. Drei Jahre später und pünktlich zur geplanten Inbetriebnahme wurde das neue Gebäude des Klinikums Stuttgart 2024 fertiggestellt und bezogen.

Medizinische Highlights im neuen Gebäude sind die Bereiche zur Behandlung von Krebserkrankungen. Zusätzlich zur gemeinsamen Anlaufstelle für alle Krebspatienten wurde der Patientenkomfort verbessert, sei es durch angenehm gestaltete Wartebereiche, kurze Wege oder patientenzentrierte Abläufe. Auch der wachsenden Bedeutung der ambulanten Versorgung wird durch die große onkologische Tagesklinik sowie interdisziplinäre Sprechstunden Rechnung getragen. Insgesamt verfügen die Stationen im neuen Gebäude über 42 Regelleistungsbetten und acht Wahlleistungsbetten.

Schwerpunkt von Haus G ist das Stuttgart Cancer Center (SCC) - Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl auf drei Ebenen, die onkologische Tagesklinik sowie das medizinische Versorgungszentrum (MVZ). Die Tagesklinik ist Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Versorgung. Hier erhalten Patienten mit hämatologischen oder onkologischen Erkrankungen ihre Chemo-, Immun- oder andere Therapien, wie zum Beispiel Bluttransfusionen.

Die gesamte Klinik für Nuklearmedizin mit modernen nuklearmedizinischen Funktionseinheiten ist ebenfalls in Haus G gezogen. Den Patienten der Nuklearmedizin im Klinikum Stuttgart steht das gesamte diagnostische und therapeutische nuklearmedizinische Spektrum zur Verfügung. Teil der Klinik für Nuklearmedizin ist zudem eine Therapiestation.

Im Neubau steht der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie eine hochmoderne Ausstattung zur Verfügung. Auch die Ambulanz der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin findet in Haus G ihren Platz. Patienten mit Lungen- und Atemwegserkrankungen bekommen hier ohne lange Wartezeiten schnell einen Termin. Die enge Anbindung und räumliche Nähe im Haus G zu anderen Fachbereichen wie der Thoraxchirurgie, aber auch zur Onkologie, der Strahlentherapie und der Nuklearmedizin bringen für Patienten große Vorteile. Schnelle interdisziplinäre Abstimmungen, gemeinsame Fallbesprechungen und unkomplizierte Terminvergaben sorgen dafür, dass gerade bei schwer kranken Patienten schnell und umfassend eine interdisziplinäre Behandlung begonnen werden kann.

Mit dem Umzug in das neue Gebäude wurden die Fachbereiche im Bereich der Krebsmedizin unter einem Dach zusammengeführt. Dadurch werden Arbeitsprozesse optimiert und die neuesten Entwicklungen in der Krebsbehandlung in einer interdisziplinären Umgebung etabliert. Für Patienten entfallen Wege und die Koordination der Therapieabläufe kann komfortabler ausgestaltet werden.

Zahlen und Fakten

Größe

  • ca. 14.360 qm Brutto Grundfläche
  • ca. 7.000 qm Nutzfläche