Der Förderkreis krebskranke Kinder e.V. Stuttgarter unterstützt die Kinderonkologie des Klinikums mit über 640.000 Euro. Der Verein ermöglicht damit wichtige Angebote wie z. Bsp. Sport- oder Theatertherapie oder Forschung.
Als kinderonkologisches Experten-Zentrum und eine der größten Spezialabteilungen bundesweit ist die Kinderonkologie des Klinikums Stuttgart am Olgahospital Anlaufstelle bei allen Krebserkrankungen junger Menschen, bei Erkrankungen des Blutes und der Immunabwehr. Die Patienten werden von einem Team aus Ärzten und Pflegekräften individuell behandelt und liebevoll versorgt. Sozialarbeiter, Psychologen, Seelsorger, Kunst- und Sporttherapeuten sowie Erzieherinnen kümmern sich zusätzlich um die kleinen Patienten und ihre Eltern. Diese über die Standardversorgung hinausgehenden Angebote für krebskranke Kinder und Jugendliche, sind nur Dank der Unterstützung durch den Förderkreis möglich.
“Über die herausragende Unterstützung durch den Förderkreis sind wir sehr glücklich“, dankte die kaufmännische Vorständin des Klinikums, Marya Verdel, dem Vorsitzenden des Förderkreises, Prof. Stefan Nägele, bei der Übergabe der Spendengelder. Der medizinische Vorstand des Klinikums, Prof. Jan Steffen Jürgensen, betonte: „Die starke Förderung sichert Spitzenmedizin, aber auch sehr wertvolle psychosoziale Hilfen für die kleinen Patientinnen und Patienten und deren Familien in großer Not.“ Prof. Nägele wiederum dankte den vielen Spenderinnen und Spendern: „Jede Spende trägt dazu bei, dass wir gemeinsam den Kindern und ihren Familien den Aufenthalt im Olgahospital bestmöglich gestalten können.“ Auch PD Dr. Claudia Blattmann, Ärztliche Direktorin der Klinik für Kinderhämatologie und Onkologie am Olgahospital, hob die Bedeutung des Förderkreises hervor: „Der Verein finanziert psychologische und pädagogische Fachkräfte, die Sport- und Theatertherapie, die Fortbildung von Mitarbeitenden, und vieles mehr. Unsere Arbeit ist ohne den Förderkreis nicht mehr denkbar.“
Die Fördermittel kommen in mehreren Bereichen direkt den Patientinnen und Patienten sowie der medizinischen Forschung zugute. So begleiten z. Bsp. eine Psychologin und eine Erzieherin die jungen Patienten und Eltern einfühlsam durch den Behandlungsprozess und stehen der gesamten Familie als feste Ansprechpartnerinnen zur Seite. Theater- und Sporttherapie gehen weit über das von den Krankenkassen finanzierte Leistungsangebot hinaus und fördern gezielt den Behandlungsverlauf. Der Förderkreis unterstützt mit einem Personalkostenzuschuss auch ein innovatives Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Bestimmung von Tumormarkern im Blut. Im molekularbiologischen Labor sowie in den COSS- und CWS-Studienzentralen können medizinisch-technische Assistentinnen und Assistenten sowie eine eigens für die Studienarbeit angestellte Ärztin Dank des Förderkreises daran arbeiten, Diagnostik und Therapie bei Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter kontinuierlich zu verbessern.
www.foerderkreis-krebskranke-kinder.de
Bild (von links): Sporttherapeut Dominic Gaser, Geschäftsführerin Cornelia Völklein, Prof. Jan Steffen Jürgensen, Prof. Stefan Nägele, Marya Verdel, Theatertherapeutin Anja Feldmann und PD Dr. Claudia Blattmann
Bildnachweis: Thomas Niedermüller