Institut für Krankenhaushygiene

Hygienische Betreuung aller Standorte des Klinikums Stuttgart

Die Aufgabe des Instituts für Krankenhaushygieneist die Hygienebetreuung aller Standorte des Klinikums. Diese Aufgabe umfasst neben regelmäßigen Begehungen hygienerelevanter Bereiche

  • die Erstellung und Fortschreibung von Hygiene- und Desinfektionsplänen,
  • die Geschäftsführung der Hygienekommission und der Hygieneboards,
  • die Erfassung nosokomialer Infektionen und resistenter Erreger gem. § 23 Infektionsschutzgesetz
  • sowie mikrobiologische Überprüfungen hygienerelevanter Prozessabläufe.

Die Bauaktivitäten des Klinikums werden durch bauhygienische Beratungen und Stellungnahmen begleitet. Dem Institut obliegt auch die Mitbetreuung der Speiseversorgung des Klinikums unter hygienischen Gesichtspunkten. Für seine Aufgaben im Klinikum verfügt das Institut über insgesamt zehn Mitarbeiter.

Besondere hygienische Fragestellungen werden in Projekten bearbeitet. Beispielhaft sind hier drei solche Schwerpunkte dargestellt:

  • Die Hygiene hat den Umgang mit resistenten Erregern durch einen ausführlichen Hygienestandard geregelt. Regelmäßig wird das Personal anhand dieses Standards geschult. So sollte sichergestellt sein, dass diese Keime – allen voran die sogenannten MRSA-Erreger – im Krankenhaus nicht weiterverbreitet werden.
  • Der Umgang mit Gefäßverweilkanülen wurde optimiert, denn nur wenn Anlageart und Verbandstechnik stimmen, haben Infektionen keine Chance. Deshalb wurde für die Katheterisierung von Gefäßen ein Standard festgelegt. Er regelt den gesamten Ablaufprozess - von der Desinfektion der Haut über die Benutzung transparenter Folienverbände bis zur Dokumentation eines jeden Verbandswechsels.
  • Im Operationssaal hat die Vermeidung postoperativer Wundinfektionen höchsten Stellenwert. Das Hygieneteam hat deshalb zusammen mit den chirurgischen Disziplinen einen umfangreichen Hygieneplan für das operative Fachgebiet ausgearbeitet. Er umfasst detaillierte Regelungen für die Vorbereitung des Patienten ebenso wie die Festlegung der Desinfektionsschritte und das Hygieneverhalten während der OP.