Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Strahlentherapie gutartiger Erkrankungen

Mitarbeiterinnen der Strahlentherapie vor Kontrollmonitoren

Die schmerzstillende Wirkung von niedrig dosierter Strahlung wurde schon bald nach Entdeckung der Strahlentherapie erkannt. Sie ist eine effektive und vergleichsweise kostengünstige Therapie ohne nennenswerte Nebenwirkungen und eine Alternative bzw. Ergänzung zu anderen, oft langwierigen Behandlungen, insbesondere auch dann, wenn diese nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben.

Bei Gelenk- oder Weichteilerkrankungen werden die Schmerzen fast immer durch Entzündungen mit verursacht. Hier spielen unter anderem entzündungsvermittelnde Botenstoffe Rolle. Die Schmerzbestrahlung reduziert deren Produktion, was wiederum einen Rückgang der Schmerzen bewirkt.

Die folgenden Erkrankungen können bestrahlt werden:

  • Degenerativ-entzündliche Weichteilerkrankungen
  • Schmerzhafte degenerative Gelenkerkrankungen
  • Funktionelle Organerkrankungen
  • Wuchernde Bindegewebserkrankungen
  • vorsorgliche Bestrahlung von drohenden postoperativen Weichtwilverkalkungen nach operativem Gelenkersatz (besonders Hüftprothesen)