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Zentrum für Gastrointestinale Tumore
Im Zentrum für Gastrointestinale Tumore behandeln interdisziplinäre Spezialisten-Teams eng verzahnt Patienten mit Tumorerkrankungen an Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Leber und Gallenwegen und der Bauchspeicheldrüse sowie mit Neuroendokrinen Tumoren (NET) und Gastrointestinalen Stromatumoren (GIST).
Das Zentrum für Gastrointestinale Tumore ist Bestandteil des Stuttgart Cancer Center. Hier kommen modernste Techniken zum Einsatz. Personalisierte, individuelle Behandlung, Tumorgenomsequenzierung, zielgerichtete onkologische Therapie sowie Immuntherapie stehen bei uns im Fokus. Zudem bieten wir ein ganzheitliches Therapiekonzept an mit spezifischer Ernährungstherapie, psychoonkologischer Beratung und komplementärmedizinischer Betreuung.
Das Klinikum Stuttgart verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung gastrointestinaler Tumore. Der Bundes-Klinik-Atlas des Bundesgesundheitsministeriums weist das Klinikum Stuttgart etwa in der Behandlung von Speiseröhrenkrebs, Rektumkrebs, Kolonkarzinom und Pankreaskarzinom als eines der größten Zentren in Deutschland aus.
Kontakt
Telefon: 0711 278-35400
Telefax: 0711 278-35409
E-Mail: termine-gst@klinikum-stuttgart.de
Das Zentrum für Gastrointestinale Tumore bietet ein umfassendes diagnostisches und therapeutisches Leistungsspektrum:
- Hochmoderne bildgebende Verfahren zur Diagnostik bei Tumoren des oberen Magendarmtraktes wie Sonographie, Computertomographie (CT), Kernspintomographie (MRT), Positronenemissionstomographie (PET-CT)
- Komplettes Spektrum endoskopischer Diagnostik und Therapie
- Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)
- Endoskopische Ultraschalldiagnostik (EUS)
- Endosonographisch gesteuerte diagnostische Feinnadelpunktionen (EUS-FNP) zur Sicherung der Artdiagnose von Tumoren bzw. verdächtigen Lymphknoten
- Interventionell-endoskopische lokale Abtragung bei frühen Tumorstadien (endoskopische Mukosa-/Submukosadissektion)
- Endoskopische Anlage von Ernährungssonden zur Ernährung unter laufender Strahlentherapie bei Tumoren der Speiseröhre (PEG)
- Einlage von Platzhaltern (Stents) bei Engstellen der Speiseröhre und des Zwölffingerdarms und zur Behandlung von Nahtleckagen nach Operationen
- Endoskopische Einlage von Stents bei tumorbedingtem Gallengangsverschluss
- Wöchentliche Besprechung jedes Patienten mit bösartigem Tumor in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz
- Komplettes Spektrum der individuell an das Krankheitsbild angepassten OP-Verfahren für bösartige Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, der Gallenwege und der Leber
- Modernste chirurgische Therapieverfahren
- Einsatz minimalinvasiver OP-Techniken
- Rasche Mobilisierung nach der Operation (Fast-track-Konzepte)
- Hochwirksame postoperative Schmerztherapie, einem standardisierten Algorithmus folgend
- Prä- und postoperative chemo- und strahlentherapeutische Behandlung nach interdisziplinärer Besprechung einem individuellen Therapiekonzept entsprechend, orientiert an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen
- Berücksichtigung laufender Studien
- Externe Gallengangsdrainage bei tumorbedingtem Gallengangsverschluss (PTCD)
- Interventionelle Therapieansätze wie Radiofrequenzablation (RFA) oder transarterielle Chemoembolisation (TACE) bei Tumoren der Leber
- Schmerz-, Ernährungs- und Physiotherapie
- Psychoonkologische Konzepte
- Palliativmedizinische Betreuung
Zentrum für gastrointestinale Tumoren
Katharinenhospital
Kriegsbergstraße 60
70174 Stuttgart
Telefon: 0711 278-35403
Telefax: 0711 278-56523
E-Mail: termine-gst@klinikum-stuttgart.de