Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Visionaire-Technologie - patientenindividuelle Instrumentarien für ein Knie nach Maß

Im Mai 2011 wurde die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie als eine der ersten Kliniken in Deutschland für die Durchführung der Visionaire-Technologie zertifiziert. Hierunter versteht man die Herstellung und Anwendung patientenindividueller Instrumentarien von Knieendoprothesen.

Auf der Basis einer Knie-MRT und einer Ganzbeinröntgenaufnahme werden patientenspezifische Schneideblöcke für den Oberschenkel- und den Schienbeinanteil gefertigt. Dieses innovative Vorgehen erlaubt eine knieendoprothetische Versorgung „nach Maß“. Die Resektionsebenen und die Positionierungen von Oberschenkel- und Schienbeinkomponente können präzise an den mechanischen Beinachsen ausgerichtet werden. Wichtige Positionierungsschnitte werden bereits im Labor vor der Operation vorgenommen, sodass der Operateur in der Operation sich mehr darum kümmern kann, weichteilschonend zu operieren. Um diese Vorteile voll nutzen zu können, werden in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie minimalinvasive Schnittblöcke eingesetzt.

Mögliche Vorteile der Visionaire-Technologie für den Patienten:

    Verbesserung des Operationsergebnisses
    Erhöhung der Langlebigkeit des künstlichen Gelenkes
    Patienten- und gewebsschonendes Operieren
    Minimierung der allgemeinen Operationsrisiken
    Verkürzung der Operationszeit
    Reduktion der Narkosemedikamente
    Verringerung des Blutverlustes während der Operation

Sollten Sie am Einsatz dieser Operationsmethode bei Ihnen interessiert sein, sprechen Sie uns direkt an.