Nase und Nasennebenhöhlen

Septumplastik

Eine schiefe Nasenscheidewand tritt häufig in Kombination mit einer Vergrößerung der unteren Nasenmuscheln auf und ist die häufigste Ursache einer Nasenatmungsbehinderung.

Des Weiteren können rezidivierende Entzündungen der Nasennebenhöhlen, häufiges Nasenbluten (Epistaxis) aber auch Schlafstörungen und Schnarchen durch eine verkrümmte Nasenscheidewand bedingt sein. Durch eine Korrektur der Nasenscheidewand kann eine Nasenatmungsbehinderung und dessen Folgen verbessert und somit die Lebensqualität deutlich erhöht werden.

In der modernen funktionellen Nasenseptumchirurgie werden lediglich die verkrümmten Septumanteile entfernt, begradigt und anschließend wieder replantiert. Somit gelingt es, das Operationstrauma zu minimieren und gleichzeitig eine ausreichende Stützfunktion des Nasenseptums zu erhalten. Zudem wird somit das Risiko einer Septumperforation deutlich vermindert. Am Ende der Operation werden noch Silikonschienen (Splints) rechts und links an das Septum genäht. Diese dienen der inneren Schienung und schützen gleichzeitig vor einem Septumhämatom. Auf eine störende Nasentamponade kann heutzutage häufig verzichtet werden. Die Splints werden zwischen dem 3. und 7. postoperativen Tag im Rahmen der ambulanten Nachsorge entfernt.