Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Pneumologie

Pneumologie

In der Sektion Pneumologie werden unter der Leitung von Sieglinde Feuerabendt sämtliche Erkrankungen der unteren Atemwege, der Lunge, des Brustfells und des Atemzentrums behandelt. Dazu zählen u. a. die häufigen Erkrankungen Lungenentzündung (Pneumonie), Asthma, die Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung/ Lungenemphysem (COPD), Lungenkrebs und Ergüsse in der Brusthöhle.

Auch seltenere Lungenerkrankungen wie Tuberkulose(> weitere Informationen zur Tuberkulose-Ambulanz), Erkrankungen des Lungenparenchyms (z. B. Lungenfibrose), entzündliche Erkrankungen wie etwa die Sarkoidose oder Lungenbeteiligungen bei Erkrankungen, die mehrere Organsysteme betreffen (z.B. Mukoviszidose; > weitere Informationen zur Ambulanz für Mukoviszidose und seltene Erkrankungen), können im interdisziplinären Team diagnostiziert und behandelt werden. Zudem werden Folgezustände chronischer Lungenerkrankungen wie die chronische Ateminsuffizienz leitliniengerecht behandelt. Patienten mit schlafbezogenen Atemstörungen, wie etwa dem Obstruktiven Schlafapnoe Syndrom (OSAS), können im gemeinsam mit der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten betriebenen Schlaflabor diagnostiziert und therapiert werden.

Zu Diagnostik und Therapie verfügt die Sektion Pneumologie neben einer voll ausgestatteten Lungenfunktionseinheit inklusive Spiroergometrie (Leistungsdiagnostik) über eine hochmoderne pneumologische Endoskopieeinheit auf dem allerneuesten Stand -  dies dank einer großzügigen Zuwendung der Eva Mayr-Stihl Stiftung. Hier können Bronchoskopien in örtlicher Betäubung sowie starre Brochoskopien in Vollnarkose, Ultraschallbronchoskopien zur Untersuchung der Lymphknoten (EBUS) und Spiegelungen der Brusthöhle (Thorakoskopien) durchgeführt werden. Therapeutisch sind sämtliche von den Fachgesellschaften empfohlenen Verfahren zur Rekanalisation vom Atemwegen (Nd:YAG-Laser, Kryotherapie, Stenteinlage) vorhanden. Bei gegebener Indikation sind die Verkleinerung des Lungenvolumens durch Einlage von Ventilen oder, falls erforderlich, alternative Therapieverfahren, möglich.

Download