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Wir bauen für unsere Patienten
Baudokumentation und Baublog
15. Februar 2017

Die Modernisierung des Klinikums schreitet voran

Mit der Grundsteinlegung am 06.03.2017 startet offiziell der Neubau von Haus F am Standort Mitte auf dem Gelände des Katharinenhospitals. Im Herbst 2019 soll der Neubau Haus F fertig gestellt sein. Das Gebäude bietet dann auf neun Ebenen und insgesamt mehr als 16.000 Quadratmetern Nutzfläche Platz für Funktions- und Interventionsräume für folgende medizinischen Bereiche: Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie, Intensivmedizin, Herz- und Gefäßkrankheiten, Gastroenterologie und Pneumologie sowie eine Hämatologische Spezialstation.

Architekturansicht
Entwurf: Arcass Freie Architekten BDA | Urheber: sander.hofrichter architekten GmbH

Im Neubau sind künftig auch die zentrale Aufnahme, Ambulanzen von Anästhesie und Zentrum für operative Medizin sowie fünf weitere Patientenstationen untergebracht. Neben dem zukünftigen Haupteingang für den kompletten Standort Mitte wird das neue Gebäude auch eine viergeschossige Verbindungshalle beherbergen, die als Zugang zu den angrenzenden Klinikgebäuden dienen wird. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich nach derzeitigen Berechnungen auf rund 127 Millionen Euro. Der Neubau wird von der BAM Deutschland AG als Generalübernehmer errichtet.

Neu im Plan: das Haus G (Weiterplanungsbeschluss)

Im Zuge der Neuordnung des Klinikums Stuttgart kommt ein weiterer, bisher nicht vorgesehener Neubau hinzu, das Haus G. Es wird an der Ecke Kriegsbergstraße und Herdweg gebaut und bringt einige Vorteile mit sich. Dazu zählt vor allem die patientenfreundliche Unterbringung der Nuklearmedizin. Künftig finden sich dort auch u.a. Pflegestationen der Strahlentherapie und das MVZ-Strahlentherapie. Auch für das spezialisierte Krebszentrum wurde so ein Platz gefunden. So erhält das Stuttgart Cancer Center (SCC) – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl eine zentrale Anlaufstelle für Krebspatienten. Ausreichend Platz für drei Praxen von niedergelassenen Ärzten soll die bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung sichern. Der Investitionsbedarf für Haus G beläuft sich auf rund 36,4 Millionen Euro.