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Baudokumentation und Baublog
17. Dezember 2013

Baggerbiss für den Neubau der Strahlentherapie am Standort Katharinenhospital

Baggerbiss

Die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Katharinenhospitals erhält für seine Linearbeschleuniger einen Neubau. Am 17. Dezember startete das Bauvorhaben mit dem offiziellen Baggerbiss.

Mit dem Neubau der Strahlentherapie für vier Linearbeschleuniger startet nach verschiedenen Maßnahmen zur Baufeldfreimachung gleichzeitig auch der 1. Bauabschnitt für den Zentralen Neubau (ZNB) des Klinikums Stuttgart am Standort Katharinenhospital - ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg hin zur Neustrukturierung und  Modernisierung des Klinikums Stuttgart an künftig zwei Standorten.

Rund 14,7 Millionen Euro werden in den Neubau für die Strahlentherapie investiert, der über eine Nutzfläche von knapp 1.300 qm verfügen wird – Platz genug für vier Linearbeschleuniger samt den notwendigen Nebenräumen sowie Aufenthalts- und Dienstzimmer. Trotz der strengen Vorschriften der Strahlenschutzverordnung, die unter anderem stellenweise Wandstärken bis zu zwei Metern vorschreibt, und der unterirdischen Lage ist vorgesehen, dass die Räume Tageslicht erhalten.

"Über einen Lichthof auf der Ostseite sowie großflächig verglaste Fassadenbereiche zum leicht abschüssigen Gelände im Westen wird eine gute Innenraum-Belichtung mit Tageslicht erreicht", sagt Harald Schäfer, Leiter des Servicecenters Bau und Engineering des Klinikums Stuttgart.

Die bauliche Fertigstellung ist für Januar 2015 vorgesehen, danach werden nach und nach die Bestrahlungsgeräte installiert – wobei zwei der bisherigen drei Linearbeschleuniger umziehen und zwei neu angeschafft werden. "Der Geräteeinbau ist so  geplant, dass jederzeit drei Linearbeschleuniger in Betrieb sind", sagt Schäfer. "Dadurch können wir während der kompletten Umzugszeit eine Leistungsfähigkeit auf dem aktuellen qualitativen und quantitativen Niveau gewährleisten."

Auf den unterirdischen Neubau wird nach seiner Fertigstellung eine fünfgeschossige Modulklinik aufgesetzt. In diesen temporären Neubau – vorgesehen ist eine siebenjährige Standzeit – werden dann Neurologie, Palliativmedizin, Onkologie, Innere Medizin und Psychosomatik des Bürgerhospitals einziehen.