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Zystische Pankreastumoren

Zystische Läsionen an der Bauchspeicheldrüse stellen eine diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. Es gibt letzten Endes keine eindeutigen Kriterien, um eine Bösartigkeit der Läsionen sicher auszuschließen. Notwendig sind engmaschige Kontrollen und ein entsprechend geschultes Team für die Überwachung der Patienten und gegebenenfalls auch die operative Therapie.

Zystische Raumforderungen der Bauchspeicheldrüse sind oft Zufallsbefunde, die im Rahmen von Routineuntersuchungen auffallen. Im Allgemeinen handelt es sich bei diesen Zysten um so genannte Pseudozysten im Rahmen von Entzündungsschüben bei chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Diese Zysten sind an sich nicht relevant und auch anhand der vorgeschädigten Bauchspeicheldrüse recht einfach einzuordnen.

Schwieriger wird es bei den muzinösen und serösen Zystadenomen, wobei vor allem die muzinösen Zystadenome bösartig entarten können. Eine relativ neue Entität sind die so genannten intraduktalen Pankreasneoplasien (IPMN), die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. Während seröse Zystadenome praktisch nie bösartig werden, können muzinöse Zystadenome und auch so genannte IPMNs bösartig werden. Letzten Endes sind diese zystischen Raumforderungen nur schwer voneinander zu unterscheiden.

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