Olgahospital / Frauenklinik

Radiologisches Institut

Das Radiologische Institut des Olgahospitals ist die derzeit größte kinderradiologische Einrichtung in Deutschland. Pro Jahr werden ca. 45.000 Untersuchungen durchgeführt. Im Institut werden von sehr erfahrenen spezialisierten Fachärzten diagnostische Probleme möglichst schonend, strahlensparend und in optimaler Verknüpfung der verschiedenen Verfahren bei Kindern durchgeführt.

Das Institut arbeitet technisch und personell auf höchstem Niveau und hat in mehreren Bereichen Referenzfunktion. Es erfolgt eine stetige Weiterentwicklung der Diagnostik bei Kindern auf der Grundlage der engen interdisziplinären Verknüpfung mit anderen hochspezialisierten Einheiten (operative und klinische Spezialdisziplinen und Kinderanästhesie).

In den Bereichen Ultraschall (Sonographie) und Dopplerverfahren, beim digitalen Röntgen einschließlich Durchleuchtung und in der Magnetresonanztomographie (MRT) haben wir einen hohen Spezialisierungsgrad, der eine umfassende und integrierte bildgebende Aufarbeitung von medizinischen Problemen bei Kindern aller Altersstufen ermöglicht. Diese beinhaltet alle inneren Organe einschließlich Nieren, Genitalorgane, Herz und Blutgefäßen, den Bewegungsapparat, die HNO-Region sowie das gesamte Nervensystem. Unser Institut verfügt über modernste MRT-Geräte (1,5- und 3-Tesla), Detektor- und Speicherfoliensysteme für Röntgenuntersuchungen sowie drei Ultraschallgeräte, die für pädiatrische Untersuchungen optimiert sind.  

Mit dem Umzug in den Neubau des Olgahospitals konnten wir eine ganze Reihe neuer Geräte in Betrieb nehmen. Neue Techniken dienen sowohl dem Patientenkomfort als auch der Erweiterung der diagnostischen Möglichkeiten. So können Kinder in beiden MRT-Geräten, abhängig von der Untersuchung, Videofilme anschauen, die ihnen helfen, länger still zu liegen. Dadurch können wir die notwendigen Sedierungen auf ein Minimum reduzieren. Unser Untersuchungsspektrum wird vor allem durch ein modernes 3-Tesla-MRT-Gerät erweitert, das Darstellungen in sehr hoher Auflösung sowie quantitative Beurteilungen mittels MR-Spektroskopie ermöglicht und dadurch präzisere Einordnungen von Gewebeveränderungen erlaubt.

Über die Landesgrenzen hinaus bekannt

Ganz allgemein gilt die Qualität der Untersuchungsergebnisse unseres Instituts in vielen Bereichen als außergewöhnlich, so dass zahlreiche ungeklärte Krankheitsfälle aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar über die Landesgrenzen hinaus hier untersucht werden. Das Institut hat deshalb heute den Ruf eines überregionalen Kompetenzzentrums.

Zu den herausragenden Verfahren zählen beispielsweise höchstauflösende MRT-3-D-Untersuchungen bei therapierefraktärer Epilepsie, sonographische, dopplersonographische und kernspintomographische Untersuchungen bei Tumorverdacht (incl. dynamische Kontrastmitteluntersuchung). Die Ganzkörper-Kernspintomographie bei multifokalen oder Systemerkrankungen nimmt einen ständig zunehmenden Stellenwert ein und ist oft entscheidend für den weiteren Verlauf.

Von besonderer Bedeutung ist auch die hohe klinisch-radiologische Erfahrungskompetenz der Kinderradiologen (drei der vier Oberärzte sind Facharzt für Radiologie und Pädiatrie). Durch die Zusammenarbeit im Team ist eine sehr zielgerichtete und kindorientierte Diagnostik möglich.

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