Stroke Unit

Sekundärprophylaxe und Rehabilitation

Umfangreiche funktionsdiagnostische Methoden und interdisziplinäre beratende und apparative Möglichkeiten stehen zur Verfügung, um das individuelle Risikoprofil für Schlaganfälle abzuklären und eine optimale Sekundärprophylaxe zu empfehlen.

Beispielsweise steht uns eine endoskopische Schluckdiagnostik (endoskopische Pharyngo-Laryngoskopie) zur Verfügung, um das Ausmaß einer Schluckstörung bei einem Schlaganfall zu untersuchen. Anschließend können Maßnahmen ergriffen werden, um eine Aspiration von Nahrungsmitteln und Flüssigkeit zu verhindern. Wenn es um die Behandlung von Gefäßverengungen (Stenosen) der hirnversorgenden Arterien geht, werden die therapeutischen Optionen interdisziplinär diskutiert (Neurologie, Gefäßchirurgie, Neuroradiologie) und auf dieser Grundlage Empfehlungen für die Behandlung gegeben.

Da sich das Wissensspektrum dank intensiver Forschung ständig erweitert, kommt es auch zu Änderungen der Behandlungsmethoden, Medikamente und Dosierungen. Wir verweisen deshalb auf die ständig aktualisierten Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der European Stroke Initiative (EUSI).

Rehabilitation

Die Frührehabilitation beginnt in der Stroke Unit sofort nach dem Schlaganfall. Nach Stabilisierung der Vitalparameter und Abklärung der Risikofaktoren wird eine rasche Verlegung in eine Fachklinik zur weiteren Rehabilitation angestrebt. Hier arbeiten wir mit sehr kompetenten Partnern zusammen. Bei der Vermittlung der Rehabilitationseinrichtung steht Patienten und Angehörigen unser Sozialdienst zur Verfügung.