Stuttgarter Pädiatrie Simulator (STUPS)

Komplikationen auf Knopfdruck
Sie schreien, laufen blau an und atmen schwer: Das Training an hochmodernen Neugeborenen- und Baby-Simulationspuppen im Olgahospital fordert die Behandlungsteams – und verbessert die Patientensicherheit.
Warum muss man Kindernotfälle im Simulator trainieren?
Kindernotfälle sind glücklicherweise seltene Ereignisse. Lebensbedrohliche Situationen bei Kindern entwickeln sich aber oft schneller und dramatischer als bei Erwachsenen. Hinzu kommen die entwicklungsbedingten Besonderheiten bei der Behandlung von Kindern.
Die Möglichkeiten, im klinischen Alltag in dafür nötige Routine zu erlangen, sind begrenzt. Training mit dem Patientensimulator bietet eine gefahrlose aber realistische Umgebung, um Kindernotfälle zu trainieren. Auch in anderen Hochrisikobereichen – wie beispielsweise der Luftfahrt – werden bereits seit vielen Jahren Zwischenfälle regelmäßig simuliert und trainiert. Der Stuttgarter Pädiatrie Simulator (STUPS) bietet die Möglichkeit, Zwischenfälle bei
Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern zu trainieren.
Regelmäßiges Training am Simulator kann dazu beitragen, im Ernstfall sicher und routiniert zu helfen. Es verbessert die Kommunikation und Zusammenarbeit in medizinischen Teams und erhöht dadurch die Sicherheit unserer kleinen Patienten.
Wer kann an unseren Simulatoren trainieren?
Wir bieten Simulationskurse an für Teams aus den Bereichen
- Anästhesie
- Pädiatrie
- Pädiatrische Intensivmedizin
- Neonatologie - Geburtshilfe
- Notfallmedizin
- und für alle, die den Umgang mit pädiatrischen Notfällen trainieren möchten.
Die Simulationskurse sind dann besonders effektiv, wenn sowohl ärztliche als auch pflegerisch tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Abteilung gemeinsam trainieren.






