Operationssaal
Der Operationsbereich ist das Herz jeder chirurgischen Klinik. Für neurochirurgische Operationen stehen drei speziell ausgerüstete Operationssäle im Zentral-OP des Katharinenhospitals (Haus E, 2. OG) zur Verfügung.
In allen drei Sälen wird täglich operiert. Jährlich werden ca. 2.000 geplante und über 400 Notfallopertionen durchgeführt.
Operationen am Nervensystem können sehr lange dauern, manchmal mehr als zehn Stunden. Denn wir operieren nicht so schnell, sondern so vorsichtig wie möglich. Für ambulante Operationen, z.B. an peripherer Nerven (Carpaltunnel-Syndrom, Sulcus ulnaris-Syndrom etc.) steht zusätzlich jeden Donnerstag ein ambulanter OP in der chirurgischen Ambulanz (Haus 7, 1. OG) zur Verfügung.
Modernste Technik unterstützt das Operations-Team
Neurochirurgische Operationen sind heute ohne modernste Computertechnologie nicht mehr vorstellbar. Alle Bilddaten (CT, MRT, Angiographie etc.) werden in einem speziellen System (PACS) digital gespeichert und stehen auf Großbildschirmen zur Verfügung. Praktisch alle Operationen werden mikrochirurgisch, d.h. mit feinsten Instrumenten unter dem Operationsmikroskop und computergestützt mit Hilfe der Neuronavigation vorgenommen. Der Neurochirurgie stehen derzeit zwei hochmoderne Neuronavigationssysteme und fünf high-end Operationsmikroskope mit speziellen Funktionen wie Integration der Neuronavigationsdaten, des Ultraschalls, intraoperativer Fluoreszenzangiographie und 5-ALA floureszenz-gestützter Resektion zur Verfügung. So können verbliebene Tumorreste, nicht vollständig verschlossene Aneurysmen oder thrombosierte Bypässe schon während der Operation erkannt und gezielt versorgt werden. All dies dient der Sicherheit und Qualität der operativen Behandlung.






