Seed-Implantation bei Prostatakarzinom

Bei entsprechenden Voraussetzungen kann anstelle einer mehrwöchigen Bestrahlung von außen (z.B. in aufwändiger IMRT- oder VMAT-Technik) eine einmalige Einbringung radioaktiver Stäbchen (Seeds) erfolgen. Dazu ist eine Vollnarkose oder eine Rückenmarksbetäubung erforderlich. Unsere Klinik verfügt über eine bald fünfzehnjährige Erfahrung mit dieser Methode. Auswahl, Aufklärung und Behandlung der Patienten, die sich für dieses innovative Verfahren interessieren und eignen, erfolgen in enger Kooperation mit der Urologischen Klinik am Katharinenhospital. Eine andere Form der Kontaktbestrahlung des Prostatakarzinoms ist die HDR-Afterloading-Therapie, die ebenfalls an der Radioonkologischen Klinik des Katharinenhospitals routinemäßig eingesetzt wird vgl. hierzu Brachytherapie im Nachladeverfahren.






