Laserchirurgie
Die Lasertechnologie wird seit 1963 in der Medizin angewandt und bietet ein sehr breites Anwendungsspektrum. Für die jeweiligen Indikationsgebiete werden die laserspezifischen Wellenlängen und physikalischen Parameter (Leistung, Brennfleckgröße und Einwirkdauer) eingesetzt. In unserer Klinik stehen drei verschiedene Lasersysteme zur Verfügung:
Der CO2-Laser hat sich in den letzten Jahren in der Behandlung von benignen und malignen Tumoren der Mundhöhle, des Rachens sowie bei mikrochirurgischen Operationen des Kehlkopfes bewährt. Er bietet vor allem Vorteile in der weitestgehenden Erhaltung der Funktionen, wie Stimmbildung und Schlucken, und im Vergleich zu den klassischen Operationsverfahren von außen ein minimalinvasives Vorgehen. Auch bei Veränderungen an der Haut im Kopf-Hals-Bereich kann er eingesetzt werden.
Aufgrund seines Absorptionsspektrums wird der Neodym-YAG-Laser zur Behandlung von Gefäßveränderungen wie Hämangiomen und beim M. Osler angewandt. Ebenfalls wird der Nd:YAG-Laser über eine flexible Lichtleiterfaser in engen räumlichen Verhältnissen der Nase zur Verkleinerung der Nasenmuscheln eingesetzt.
Der KTP/Diodenlaser wird aufgrund der Absorption seiner Wellenlängen von Melanin, dem Pigmentfarbstoff der Haut, und von Hämoglobin, dem Blutfarbstoff, vorzugsweise zur superfiziellen Gefäßkoagulation bei Besenreiser und Feuermalen angewandt.






