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Plastische Gesichtschirurgie/Traumatologie

Traumatologie

Bei Verletzungen der Nase, der Nasennebenhöhlen sowie der vorderen und seitlichen Schädelbasis werden alle bekannten Therapieverfahren angewandt. Auch osteosynthetische Versorgungen bei besonders häufig vorkommenden Frakturen des Gesichtsschädels werden durchgeführt.

Bei Frakturen des Orbitabodens wird insbesondere der transkonjunktivale Zugang gewählt. Die Reposition sowie Schienung der Fraktur erfolgt hierbei über einen Schnitt im Bereich des Unterlides, wodurch eine sichtbare Narbe im Gesicht vermieden wird. Zur Rekonstruktion des Stirnreliefs bei komplizierten Impressionsfrakturen der Stirnhöhlen werden speziell angefertigte 3-D-Implantate eingesetzt. Der Zugang erfolgt über die behaarte Kopfhaut.

Ziel: Gutes auch kosmetisches Ergebnis

Ist die vordere Schädelbasis von einer Fraktur betroffen, kommen je nach Lage endoskopisch transnasale, transfaziale sowie Zugänge über die behaarte Kopfhaut in Frage. Um die Gefahr einer Hirnhautentzündung, die durch eine Schädelbasisverletzung entstehen kann, zu vermeiden, wird der entsprechende Defekt abgedeckt. Auch hier wird neben der bestmöglichen Versorgung der Verletzung auf ein durch den gewählten Zugang optimales kosmetisches Ergebnis geachtet. Bei Sehnerv-Verletzungen wird die Dekompression der Sehnerven zur Erhaltung des Augenlichts durchgeführt. Die Eingriffe erfolgen in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Kollegen der Neurochirurgie, Kieferchirurgie und Augenheilkunde.

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