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Fuß- und Sprunggelenksversorgungen

Bild: Vorfußdeformität mit Hallux valgus, Krallenzehen, Digitus quintus varus sowie entzündlichem Spreizfuß

Fußschmerzen sind ein häufiger Grund für den Besuch beim Orthopäden. Im Krankenhaus Bad Cannstatt wird eine differenzierte, moderne orthopädische Chirurgie aller operablen Fußerkrankungen angeboten.

Im Bereich der Vorfüsse führt häufig der Hallux valgus (Anspreizung der Großzehe zur Fußmitte), der Hallux rigidus (Arthrose im Großzehengrundgelenk), Krallen- und Hammerzehen, der Digitus quintus varus (Anspreizung der 5. Zehe zur Fußmitte) und der Senk-Spreizfuß zu schmerzhaften Problemen im Schuh.

Unzählige operative Verfahren – alleine für den Hallux valgus über 200 – zeugen davon, dass eine differenzierte Problemlösung wichtig ist.  Verschiedenste Gegebenheiten müssen berücksichtigt werden, um zu einem guten und anhaltenden postoperativen Ergebnis zu kommen. Im Falle des Hallux valgus ist die richtige Operationsmethode u.a. vom Alter des Patienten und seinem Funktionsanspruch, dem Ausmaß einer begleitenden Arthrose, der Lokalisation von Schmerzen, dem Ausmaß der Abweichung der Großzehe (Hallux-valgus-Winkel), der Breite des Fußes (Intermetatarsalwinkel), der Kongruenz des Großzehengrundgelenkes (Subluxation, Luxation), dem distalen Gelenkflächenwinkel und von Begleitproblemen abhängig. Unser differenziertes Therapieschema trägt diesen Überlegungen Rechnung.

Schmerzen im Mittel- und Rückfuß

Auch Mittel- und Rückfußprobleme gewinnen immer mehr an Bedeutung. Vielfältigste Krankheitsbilder (Arthrose, Rheuma, Durchblutungsstörungen, Fehlstellungen, fehlverheilte Frakturen, Einklemmungsproblematiken, Engpassyndrome, Entzündungen, Tumore u.a.) können zu Schmerzen führen. Mit Hilfe neuer Implantate und Operationstechniken, der Arthroskopie und  Sprunggelenksendoprothetik, sind zuverlässige Lösungen zu finden.

Fußfehlstellungen rechtzeitig behandeln

Komplexe Fußfehlstellungen wie Klumpfuß, Plattfuß, Hohlfuß, Spitzfuß und deren Folgezustände können für Patienten mitunter bis zur Invalidität führen. Um dies zu vermeiden, ist auch hier ein symptom- und stadienabhängige Therapie wichtig. Bei noch weichen nicht verfestigten Fehlstellungen können teilweise durch minimalinvasive Operationen komplette Korrekturen erreicht werden. Haben sich Fehlstellungen schon sehr verfestigt und ist es zur sekundären Arthrose gekommen, dann helfen häufig nur noch korrigierende versteifende Operationen.

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