Chirurgie der extremen Adipositas
Die umfassende Versorgung von Patienten mit krankhafter Fettsucht zählt bereits seit 1983 zu den besonderen Schwerpunkten der gastroenterologisch-chirurgischen Aktivitäten der Klinik. Inzwischen wurden insgesamt fast 2.000 derartige Eingriffe durchgeführt.
Wenn diätetische Maßnahmen wiederholt nicht erfolgreich waren, das Übergewicht zu reduzieren, und andere krankhafte Ursachen des Übergewichts wie Hormon- oder Stoffwechselstörungen ausgeschlossen sind, kann eine Operation helfen. Das laparoskopisch eingebrachte Magenband und die Magenbypass-Operation sowie plastische Folgeeingriffe (Fettschürzenresektionen) werden in unserer Klinik seit Jahren erfolgreich durchgeführt. Besonders stolz sind wir auch über unsere langfristige ambulante Nachbetreuung der Patienten nach einer Operation.
Magenband
Beim Magenband wird ein Ring um den Magen gelegt, so dass die Nahrung nur langsam durch den Magen gelangen kann. Dadurch kommt es zu einem raschen Sättigungsgefühl. Über ein Schlauchsystem und einer unter der Haut liegenden Portkammer kann der Füllungszustand des Magenbandes verändert werden, wodurch der Grad der Einengung individuell angepasst werden kann.
Magenbypass
Bei der Magenbypassoperation wird zum einen das Fassungsvermögen des Magens verkleinert, zum anderen der Restmagen und ein Stück Dünndarm aus der Nahrungspassage ausgeschalten, so dass die Verdauungssäfte aus Bauchspeicheldrüse und Galle erst weit unten in den nahrungsführenden Dünndarm zugeleitet werden. Damit wird erreicht, dass für die Nahrungsaufspaltung und Verdauung nur noch ein kürzerer Darmabschnitt zur Verfügung steht, und ein Teil der Nahrung unverdaut wieder ausgeschieden wird.






