Mutter-Kind-Einheit
Die Mutter-Kind-Einheit bietet Müttern, die nach der Geburt eines Kindes psychisch erkranken, die Möglichkeit, gemeinsam mit ihrem Kind stationär aufgenommen zu werden und an einem interaktionszentrierten Behandlungsprogramm teilzunehmen. Der gemeinsame Aufenthalt von Mutter und Baby ermöglicht der Mutter, gesund zu werden, ohne dass sie sich von ihrem Baby trennen muss.
Neben der psychiatrisch/psychotherapeutischen Regelversorgung der Mutter werden therapeutische Aktivitäten angeboten, die zur Förderung und Stabilisierung der Mutter-Kind-Beziehung führen. Dazu zählen psychoedukative Müttergruppe, individuelles Video-Coaching und Mutter-Kind-Musikgruppe. Ein besonders ausgebildetes Team unterstützt die Mutter auf Station in der alltäglichen Versorgung des Kindes. Diese Unterstützung erlaubt der Mutter am Therapieprogramm teilzunehmen und optimal davon zu profitieren. Eine Vätergruppe ergänzt das therapeutische Angebot.
Aufgenommen werden Frauen mit postpartalen affektiven Störungen, psychotischen Störungen, Angst-, Zwangs-, Belastungs- und Anpassungsstörungen. In gewissen Situationen ist es notwendig, dass die Mutter zuerst alleine aufgenommen wird. Zu diesen Situationen zählen zum Beispiel akute Erkrankungen mit Selbst- und Fremdgefährdung bei denen die mütterliche Fähigkeit zur Versorgung des Kindes erheblich eingeschränkt ist. Die Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel vier bis sieben Wochen. Ein Vorgespräch ist vor der Aufnahme erwünscht.
Die Mutter-Kind-Einheit ist in die Station 6-4 eingebettet und verfügt über weitere Aufenthalts- und Therapieräume, die exklusiv für Mütter und Babys zur Verfügung stehen.
Anmeldung
Michaela Schaller
Dienstag 12:00-13:00
Telefon: 0711 278-22919 oder
E-Mail: m.schaller@klinikum-stuttgart.de






