Magnetresonanztomographie

Die Kernspintomographie hat sich zu einem zentralen diagnostischen Verfahren auf dem Gebiet der Neuroradiologie entwickelt. Dies gilt insbesondere auch für die Frühdiagnostik des Schlaganfalls. Bereits vor der Nachweisbarkeit einer Mangeldurchblutung im Bereich des Gehirns durch die Computertomographie kann die Kernspintomographie den Schlaganfall diagnostizieren.
Binnen zwei bis drei Stunden muss die Therapie nach einem Schlaganfall beginnen, hier ist die frühzeitige Diagnostik durch die Kernspintomographie gewährleistet. Die notwendige Therapie kann somit ggf. sofort eingeleitet werden. Auch hinsichtlich der anderen pathologischen Hirnprozesse ist die MRT im Allgemeinen der Computertomographie überlegen. Die Kernspintomographie steht im Bürgerhospital Stuttgart 24 Stunden zur Verfügung.
Umfassende Einsatzmöglichkeiten
Neben den neuroradiologischen Untersuchungen, die auch das Rückenmark und die Wirbelsäule betreffen, werden mittels Kernspintomographie auch Untersuchungen des Gehirns, des Halses, des Brust- und Bauchraumes sowie der Extremitäten durchgeführt. Für die Medizinische Klinik 3 (Diabetologie) verfügt die Radiologie über große Erfahrungen auf dem Gebiet der Darstellung des diabetischen Fußsyndroms. Auch Gefäße werden dargestellt, sowohl der Becken- und Beinregion wie auch des Bauchraumes, insbesondere zur Frage der Nierenarterienstenose. Bei Hirnuntersuchungen erfolgt die Darstellung der Arterien und der Hirnsinus fast regelmäßig. Die Untersuchungen können sowohl nativ wie aber auch unter Verwendung spezieller kernspintomographischer Kontrastmittel erfolgen.






