Kernspintomographie
Ein 1,5Tesla Gerät neuester Generation erlaubt Untersuchungen höchster Qualität (u.a. Ganzkörperbildgebung). Eine speziell angefertigte Projektionseinrichtung ermöglicht es bei Untersuchungen des Kopfes, Filme einzuspielen. Dadurch können auch jüngere Kinder länger ruhig liegen und benötigen keine Narkose für die Untersuchung. Bei allen anderen Untersuchungen ist das Hören von Radiosendern oder von mitgebrachten Hörbüchern/Musik möglich.
Haupteinsatzbereiche der Kernspintomographie sind Untersuchungen des Zentralnervensystems (Rückenmark und Gehirn), Tumorerkrankungen, Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems, interventionelle Diagnostik und Therapie sowie speziell Herzuntersuchungen bei Kindern in Zusammenarbeit mit der Kinderkardiologie des Olgahospitals.
Schnittbilddarstellung des gesamten Köpers
Auch die strahlensparende, völlig neu entwickelte Ganzkörperbildgebung wird im Radiologischen Institut angewandt. Sie ist unter anderem auch deshalb von großer Bedeutung, weil bestimmte Krankheiten im Kindesalter, zum Beispiel die Langerhanszell-Histiozytose, im Gegensatz zu anderen Verfahren so sehr viel genauer und ohne Strahlenbelastung erfasst werden können. Außerdem werden Ganzkörperuntersuchungen angewendet, wenn der Verdacht auf Kindesmisshandlung besteht oder eine Krebserkrankung mit Verdacht auf ausgebreitete Tumoren vorliegt.
Im Gegensatz beispielsweise zu einem Skelettszintigramm werden im MRT auch das Knochenmark und die Weichteile mit abgebildet, so dass ein umfassendes Bild der Tumorausbreitung entsteht und die Therapie dementsprechend angepasst werden kann. Allerdings ist in solchen Fällen der erhebliche Qualitätsgewinn auch mit einem höheren Zeitaufwand für die Untersuchung verbunden.






