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Neue Verfahren bei Magenkarzinomen

Verbesserte Prognose

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Professor Andus beim EndoskopierenProfessor Zoller beim Endoskopieren

Professor Dr. Tilo Andus (li.) und Professor Dr. Wolfram  G. Zoller (re.) sind Spezialisten für die endoskopische Entfernung von Frühkarzinomen im Magen

Je früher eine Krankheit behandelt wird, desto besser sind die Aussichten auf Heilung. Das gilt insbesondere bei Magenkrebs. Denn hat ein Magenkarzinom erst einmal Metastasen entwickelt, dann ist in der Regel keine Gesundung mehr möglich.

„Dagegen sind Frühkarzinome, die auf die Magenschleimhaut begrenzt sind, in neun von zehn Fällen heilbar“, sagt Professor Dr. Tilo Andus. Mit modernsten, hochauflösenden Video-Endoskopen mit spezieller Bildbearbeitungs-Software können der Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin am Krankenhaus Bad Cannstatt und sein Chefarzt-Kollege am Katharinenhospital, Professor Dr. Wolfram G. Zoller, diese Frühstadien des Magenkrebses im Rahmen einer Magenspiegelung zuverlässig erkennen. Lediglich rund zehn Minuten dauert dieser diagnostische Blick in den Magen.

Frühkarzinome des Magens werden aber selten diagnostiziert, da sie kaum Beschwerden verursachen. „Meistens finden wir sie zufällig im Rahmen anderer Untersuchungen“, betonen die beiden Internisten. Sie empfehlen daher, auf die typischen Warnsymptome eines Magenkarzinoms wie Schluckbeschwerden, Blut im Stuhl oder unklare Magenbeschwerden zu achten und diese schnell abklären zu lassen.

Ist ein Magenfrühkarzinom diagnostiziert, ist seine Entfernung heutzutage ebenfalls eine Sache für den Internisten. „Eine bis eineinhalb Stunden dauert eine endoskopische Resektion, je nach Größe des Karzinoms“, erklärt Professor Zoller.

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