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Diagnostik von Antikörpern und Thrombozytenmangel

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Neben der Herstellung von Blutprodukten gibt es im Zentralinstitut für Transfusionsmedizin und Blutspendedienst ein EFI-akkreditiertes HLA-Labor zur Typisierung von Geweben und Organen sowie zur Antikörperdiagnostik.

Dabei werden die humanen Leukozyten-Antikörper (HLA) untersucht. Je ähnlicher sich die HLA-Merkmale von Spender und Empfänger sind, desto geringer ist die Gefahr von Abstoßungsreaktionen. Dies ist besonders in Vorbereitung vor Organ- und Stammzelltransplantationen von Bedeutung. „So ist unser HLA-Labor als anerkanntes Eurotransplant-HLA-Labor verantwortlich für die transplantationsimmunologische Diagnostik bei Patienten, die auf eine neue Niere warten“, so Dr. Luz.

„Wir sind zudem ausgerüstet für eine hochspezialisierte Thrombozytendiagnostik.“  Ein Schwerpunkt liegt in der Diagnostik des Heparininduzierten Thrombozytenmangels, bei der Patienten, die Heparin bekommen, Antikörper bilden und dadurch in der Folge weiße Thrombosen und Blutungen  entwickeln. Schließlich werden im Institut auch Blutspenden mittels Apherese entnommen. Bei der Apherese werden nur ganz bestimmte Blutbestandteile aus dem Körper herausgeführt. „Das können zum Beispiel Thrombozyten- oder Stammzellen sein“, erklärt Dr. Luz. Bei der so genannten autologen Stammzelltransplantation geben die Patienten vor einer Hochdosischemotherapie ihre eigenen Stammzellen ab, die ihnen im Anschluss wieder zugeführt werden.

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